Herzlich Willkommen auf der Seite Leben mit ADS für Betroffene und Angehörige. Es gibt sehr viele Webseiten im Internet die darüber schreiben, und jeder hat eine andere Auffassung darüber, viele sind der Meinung, dies wäre nur eine Modediagnose, andere sagen, dies gibt es gar nicht und es liegt an der Erziehung und Vernachlässigung. Natürlich gibt es sehr viele Ursachen und diese sollen hier beschrieben werden. Egal ob Eltern von Betroffenen Kindern oder selbst Betroffene Erwachsene, hier ist für jeden etwas dabei und auch im dazugehörigem Forum finden sich immer neue Beiträge und Möglichkeiten zum Austausch von Informationen. Wie viele bereits wissen, gibt es für die Erkrankung ADS bzw. ADHS längst zahlreiche wissenschaftliche Berichte. In dem berühmten Kinderbuch "Struwwelpeter" finden wir mit dem Hans-Guck-in-die-Luft, den Zappelphilipp und dem zündelnden Paulinchen ausführliche und verständliche Beschreibungen von Kindern mit einem ADHS oder ADS.
Diese Kinder sind nicht einfach nur ungezogen oder falsch erzogen oder vernachlässigt, nein, sie handeln impulsiv ohne zu denken, sind unruhig, ungeduldig und leicht ablenkbar. Sie haben Probleme ruhig sitzen zu bleiben, zu warten oder auch zuzuhören. Sie verlieren und vergessen häufig Dinge und haben öfter Unfälle, weil sie Gefahren schlecht oder gar nicht einschätzen können. Wenn sich diese Störungen über ein längeren Zeitraum häufen, die Probleme in Kindergarten, Schule und zuhause zunehmen, sollte ein erfahrener Kinder- und Jugendarzt oder ein Kinder- und Jugendpsychiater zu Rate gezogen werden.
Circa 4 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden an ADS/ADHS, der Schweregrad dieser Erkrankung kann dabei sehr ungleich ausgeprägt sein. Jungen sind viel häufiger betroffen als Mädchen. Jugendliche und sogar Erwachsene können an ADS/ADHS leiden.
Es existieren weiterhin alternative Bezeichnungen und Abkürzungen, welche teilweise übereinstimmende Krankheitsbilder beschreiben, teilweise spezielle Ausprägungen bezeichnen. Unbehandelte Betroffene, ob Kinder oder Erwachsene,und ihre Angehörigen stehen meist unter erheblichem Druck.
Versagen in Schule oder Beruf und die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind häufig. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, den jeweiligen Symptomen sowie dem Alter des Betroffenen. Wegen der Komplexität der Störung wird angestrebt, verschiedene Behandlungsansätze zu einer auf den Patienten und sein soziales Umfeld zugeschnittenen Therapie zu kombinieren.
Viele Eltern, Lehrer und Erzieher haben schon von der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts- Störung gehört. Hat man aber selbst ein Kind zu Hause oder in der Schule, kommen viele Fragen auf.
Man sucht sich Hilfe, wenn man Glück hat, bekommt man nach langer Wartezeit einen erfahrenen Arzt, der sich mit dem Krankheitsbild auskennt und eine langwierige und manchmal auch nerven aufreißende Therapie beginnt.Man überlegt, was hilft, muss ich wirklich Medikamente geben oder selbst nehmen, wo kann ich etwas verändern und besser machen, man fragt sich, hab ich als Eltern Schuld am Verhalten meines Kindes und wie mache ich dies richtig.
Es gibt so viele Bücher, aber welches ist das Richtige und woher weiß ich, dass der Arzt der Richtige ist.
Sie sehen, es gibt so viele Fragen und so viele verschiedene Antworten und Sichtweisen und deshalb soll diese Seite helfen, einige Antworten zu finden.